18 September 2015

Verdonschlucht von oben


Schon am Vorabend wurde klar, dass wir die richtige Entscheidung getroffen hatten, bis nach Les Salles zu fahren. Der Tag präsentierte sich mit wolkenlosem Himmel und angenehmen Temperaturen. Mit dem Velo fuhren wir auf der D952 zum Pass Col d'Ayen. Der 15 Km lange, moderate Anstieg bot beinahe nach jeder Kurve einen spektakulären Blick entweder auf den See St. Croix oder in Tiefe der Verdonschlucht. Diese Strasse wird praktisch nur von Touristen genutzt, weshalb die meisten Autofahrer sehr langsam unterwegs sind. Nach der Passhöhe fuhren wir hinunter bis ins kleine Dorf La Palude. Nach dem Lunch wagten wir uns auf die Route des Crêtes. Zunächst gings es weiter runter, aber dann recht steil bergan. Die Aussichtspunkte entlang der Krete entschädigte uns für die Anstrengung mit imposanter Kulisse und den tiefliegenden Fluss Verdon.
Auf der gleichen Strecke ging es zurück, diesmal fast nur bergab.





    

17 September 2015

Von Digne-les-Bains nach Les Salles sur Verdon


Ab Digne-les-Bains folgten wir der Route Napoleon bis nach Castellane. Hier wollten wir eigentlich Halt machen und von hier aus die berühmte Schlucht von Verdon erkunden. Das Wetter wurde zusehend schlechter, wie mehr wir uns Castellane näherten. Wir entschieden uns weiter zu fahren und die D952 zu nehmen. Diese Strasse führt zunächst den Fluss Verdon entlang und windet sich langsam in die Höhe. Einige hundert Metzer tiefer windet sich der Verdon durch die Felsformationen. Leider war die Sicht in die Tiefe wegen des Regens sehr eingeschränkt. Die Schlucht von Verdon gilt auch als der Grand Canyon Frankreichs.
Bei etwas besserem Wetter erreichten wir den Campingplatz bei Les Salles sur Verdon am See St. Croix gelegen. Die trotz des schlechten Wetters eindrückliche Fahrt liess erahnen wie es bei gutem Wetter sein würde.


    

15 September 2015

Nach Dignes-les-Bains


Die Fahrt ab Annecy führte über die kleinen, rustikalen Pässe Col de Léschaux und Col de Plainpalais nach Chambery. Ab hier sollte man die Autobahn nehmen bis südlich von Grenoble, was wir leider nicht taten. Wir kamen wegen der zum Teil engen Strassen und den unzähligen Ampeln nur sehr mühsam voran. Ab da schlengelte sich die gut ausgebaute Strasse gegen Süden bis südlich von Sisteron. Wir fuhren noch etwas weiter bis Digne-les-Bains.
Der Campingplatz war zu unserem erstaunen sehr gut besetzt und dies mehrheitlich von Franzosen. Der Grund wurde bald ersichtlich, denn nur ca. 2 Km ausserhalb der kleinen, alten Stadt befinden sich verschiedene Thermalbäder. Diese werden auch von den zahlreichen Gästen auf dem Campingplatz, die vorallem in den Bungalows hausen täglich besucht. Ausser der sehr alten Altstadt und den Thermalbädern bietet die Kleinstadt nicht viel Sehenswertes.


    

14 September 2015

Rund um den See

Bei bedecktem Himmel starteten wir die Seeumrundung. Der Wetterbericht versprach nach der Gewitternacht mit viel Regen eine Wetterbesserung mit Sonne am Nachmittag. In Annecy stopptem wir zum Lunch. Schon bald wurde klar, das dies ein Fehler war. Wieder zogen dunkle Regenwolken auf. Wir fuhren in Richtung Campingplatz in der Hofnung diesen noch trocken zu erreichen. Das Gegenteil traf ein. Kurz nach Annecy öffneten sich die Schleusen. Bis auf die Haut durchnässt erreichten wir den Camping rund eine Viertelstunde später. Erst am Abend lichteten sich die Wolken und der Regen stoppte.





    

13 September 2015

On the road again

Seit Samstag sind wir wieder unterwegs. Auf der Autobahn ging es bei Villneuve zum Genfersee und ab da auf Landstrassen dem Südufer des Sees entlang nach Evian und Thonon. Unser Ziel - Annecy - lag noch etwas weiter südlich.
In der Nacht gab es leichten Regen und am Sonntag Vormittag wurde es immer freundlicher mit Sonnenschein. Auf dem Radweg direkt vor dem Campinplatz war eine Sportveranstaltung im Gang. In Zweier-Teams - ein Läufer und die zweite Person auf dem Rad - wurde der See (ca. 35 Km) umrundet. Der Läufer oder die Läuferin führte den Staffelstab, während sich der Radfahrer oder Radfahrerin etwas erholen konnte, bis sie/er wieder mit Stab auf die Laufstrecke wechselte.
In der sehenwerten Altstadt von Annecy herrschte reges Treiben. Die Vielzahl von Restaurants waren gut besucht, was auch unsern Magen zum Knurren brachte. Zum Dessert am Abend teilten wir uns noch ein Monster-Meringue.