30 September 2015

Adieu France - Holla Espana

Durch die Camarque

Bei noch relativ schönem Wetter verliessen wir St. Rémy de Provence. In der Camarque wurde es zusehends trüber und bei der Ankunft in Argelès sur Mer, kurz vor der Grenze zu Spanien begann es zu regnen. Gegen Abend goss es teilweise wie aus Kübeln. Kochen im Stoney war kein Thema. Das Nachtessen im Campingrestaurant schmeckte zudem ausgezeichnet.
Am Morgen hatte der Regen gestoppt, aber es war noch immer trüb und mit dem Wind recht kühl. Kaum befanden wir uns in den Hügeln Richtung Spanien regnete es teilweise sintflutartig. Leider blieb uns der Blick auf die Landschaft ziemlich verwehrt.
Je näher wir unserem Etappenziel Vilanova i la Geltru - südlich von Barcelona - kamen, umso freundlicher wurde es. Noch bei leichtem Regen richteten wir uns für einen Nacht ein.
Weingebiet in der Nähe von Perpignan

Ziemlich trübe in Argelès sur Mer

Regen in den Hügeln nach Spanien

Noch mehr Regen

    

28 September 2015

Les Alpilles

Rita in der Abfahrt der "Les Alpilles"

Auch heute wieder ein wunderschöner warmer Herbsttag. Mit dem Velo wollten wir "Les Alpilles", eine Hügelkette südlich von St. Rémy und einige der rustikalen Dörfer besuchen. Am meisten bekannt ist wohl Les Baux-de-Rovence ein altes Dörfchen einbebettet in den Kalksteinfelsen der "Les Alpilles". Zu hunderten strömen die Touristen in das von Restaurants und Souveniershops geprägten Dörfchens. Etwas weiter und für uns viel  sehenswerter war "Carrières de Lumieères". In einem stillgelegten, mit hohen natürlichen Säulen unterteilten Steinbruch ist eine jedes Jahr ändernde Licht-Show installiert. Dieses Jahr werden Bilder von Michel Angelo, Davinci und Raphael an die glatten Wände des Steinbruchs projeziert. In einem zweiten Teil sind Motive von Jules Verne zu sehen, beide Vorführungen werden mit passender Musik untermalt.
Im untern Teil der "Les Alpilles" dominieren Weinreben das Landschaftsbild, während in den höheren Lagen Olivenhaine überwiegen. Ein Besuch in einer Domäne durfte natürlich nicht fehlen. Auffallend für uns sind die vielen Rosé-Weine die gekeltert werden und auch unsere lieblings Traube Syrah. Die meisten der Domänen produzieren nebst den Weinen auch Olivenöl. Gut waren wir mit dem Fahrrad unterwegs, sonst wäre der Stoney womöglich überladen worden.
Rebberge am Südhang der "Les Appiles"

Noch mehr Trauben

Olivenhaine

Die alte Stadt von Les Baux de Provence

Licht-Show im Steinbruch

Noch mehr Oliven

Bei der Degustation, Rosé und Cuvé - Super!

Rebberge bei der Domaine

    

27 September 2015

St. Rémy de Provence

Lac de St. Croix

Am Dienstag unternahmen wir nochmals eine Velotour, diesmal rund um den See von St. Croix. Die Strasse führt nicht direkt am See entlang, es geht oft rauf und runter. Am Schluss kamen so über 1000 Höhenmeter zu Stande.
Am Mittwoch packten wir den Stoney und es ging weiter westwärts nach St. Rémy de Provence. Die kleine reizvolle Stadt liegt zwischen Avignon und Arles.
Avignon besuchten wir am Freitag mit dem Velo. Der berüchtigte Wind der Provence blies uns manchmal fast vom Rad, dafür hatten wir Rückenwind auf dem Rückweg.
Die Stadt selber ist voller Touristen, die sich wohl die Brücke und den Pabtspalast ansehen wollen. Viele kleine Restaurants, Cafés und Shops prägen das Bild der Altstadt. Uns war Avignon etwas zu gross und zu touristisch. St. Rémy hat für uns mehr Charme.
Bauduen am Lac de St. Croix

Lavendelfelder auf der Hochebene beim See

Sonnenuntergang bei Les Salles sur Verdon

Altstadt von St. Rémy de Provence

Waschtag in St. Rémy

Pabstpalast in Avignon

Platz beim Pabstpalast

Le Pont d'Avignon

    

20 September 2015

19 September 2015

Verdonschlucht von unten


Auch heute präsentierte sich der Himmel wolkenlos, weshalb wir diesnmal die Schlucht von unten ansehen wollten. Haufenweise schlängeln sich die Boote, seien es Kanu's, Ruderboote, Pedalo's oder wie wir mit dem Elektroboot in die enge Schlucht. Der erste Teil, direkt bei der Einfahrt in die Schlucht war für uns der schönste Abschnitt, den man befahren konnte.
Nach der 2 stündigen Bootsfahrt fuhren wir mit dem Velo nach Moustiers-Ste-Marie. Das alte Städtchen klebt fast an einem Hang. Berühmt war der Ort früher wegen der speziellen Töpferei, die fast zum erliegen kam. Heute, wohl auch wegen der vielen Touristen, erfuhr das Handwerk wieder neuen Aufschwung. Es sollen heute bis ein Dutzend Töpferein das traditionelle Handwerk weiter pflegen. Wir denken das halbe Dorf besteht aus Souveniers-Shops und Restaurants, aber auf jeden Fall sehenswert.