19 Juli 2016

Normandie / Bretagne Überblick


Daten

Distanz                            3458 Km
Verbrauch                        294 Liter Diesel
Stationen                         27
Übernachtungen              62
Velo                                  620 Km
    

29 Juni 2016

Beaune und dann Muhen

Weingebiet westlich von Beaune

Mit Beaune erreichten wir die Weinhauptstadt des Burgunds und damit auch die letzte Station auf unserer Reise durch Frankreich mit den Hauptzielen Normandie und Bretagne. Entgegen unseren Erwartungen entpuppte sich die Altstadt von Beaune als ziemlich renovationsbedürftig. Vom Verkauf des doch recht teuren Burgunder Weines scheint die Stadt nicht viel zu profitieren. Einzelne Blog-Leser fragten sich kürzlich, ob wir von den schmackhaften Galettes in der Bretagne noch nicht überdrüssig wären. Dass wir auch anders können sollen ein paar Bilder beweisen.
Hotel de Ville

Hotel de Dieu

Mittelalterliches Spital im Hotel de Dieu

Abschluss Essen - Vorspeise - Jambon persillé Morvan

Hauptspeise -
Boeuf Bourguignon

Café gourmant

    

26 Juni 2016

Das Loire Tal und der Wein

Weingebiet Sancerre

Rund 250 Km östlich von Saumur stoppten wir wieder an der Loire, diesmal im Weingebiet Sancerre. Ein paar Mal kauften wir unterwegs eine Flasche Sancerre und er wurde zu unserem Lieblings Apéro. Es war quasi ein Muss hier Station zu machen. Die Gegend hat für uns mit der sanften Hügellandschaft eine gewisse Ähnlichkeit mit der Toscana. Es fehlen –ausser Sancerre – einzig die Dörfer und Städte auf den Spitzen der Hügel.
Städtchen Sancerre

Loire Radweg entlang eines Seitenkanals

Noch mehr vom Weingebiet




    

24 Juni 2016

Das Loire Tal und die Schlösser

Abtei Royale de Fontevraud

Nach bald einem Monat in der Bretagne wird es Zeit die Heimreise anzutreten. Dem ersten Zwischenhalt machten wir in der Nähe von Saumur. Nebst den vielen Schlössern entlang der Loire ist auch das Weingebiert Anjou sehenswert. Es gibt wohl nicht viele Weinliebhaber, die nicht schon mal einen Rosé d’Anjou probiert haben. Wir sind nicht so die Schlossbesucher, deshalb beschränkten wir uns auf den Besuch einer Abtei (könnte man auch weglassen) und auf den Garten des Schlosses Villandry – für uns ein absolutes Highlight.
Schloss Villandry und der Garten






    

Guérande und das weisse Gold

Aussenmauer der Stadt Guérande

Die letzte Station in der Bretagne – Guérande – liegt hinter uns. Die Altstadt ist umgeben von einer vollständig erhaltenen Stadtmauer. Den frühen Reichtum erlangte die Stadt durch den Salzabbau, der hier seit über tausend Jahren auf traditionelle Weise betrieben wird. Auf über 2000 Hektaren erstrecken sich die Salzgärten, die heute noch von ca. 200 Paludiers, den Salzbauern bewirtschaftet werden. Durch ein ausgeklügeltes System gelangt das Meerwasser ins letzte der Verdunstungsbecken in der Reihe, die Salzpfanne auch Auge genannt. In den Hochsommer Monaten werden pro Pfanne (ca. 60 m2) ca. 50 Kg des Grausalzes und 2 Kg des kostbaren Fleur du Sel geerntet. Das Fleur du Sel wird mit einem speziellen Rechen wie Rahm von der Milch von der Oberfläche abgeschöpft. Drei Faktoren sind für die Gewinnung des Salzes ausschlaggebend – die Sonne und der Wind, die für die Verdunstung sorgen und der Tonboden der Salzpfanne, der das Versickern des Meerwassers verhindert.  Das Grausalz wird direkt zum kochen verwendet, während das Fleur du Sel erst nach der Zubereitung einer Speise, Fleisch usw. zur Würzung darüber gestreut wird.
Innenstadt von Guérande

Ausschnitt eines Salzgartens

Der Paludiers "mischt" das Meerwasser

Das Auge der Pfanne, auf welchem zur Erntezeit das Salz zwischengelagert wird