23 September 2017

Von Cáceres nach Olvera

Zwischen Caceres und Merida

Der Westen Spaniens bietet für uns ein bisher unbekanntes Gesicht. Riesige braune Ebenen, kaum Gras - man wähnt sich manchmal fast in Australien, besonders dann, wenn noch Eukalyptusbäume wachsen. Dann eine riesige Ebene wo über Dutzende von Quadratkilometern Reben wachsen (wer trinkt wohl all diesen Wein?). Weiter südwärts wird es hügeliger und es dominieren die Olivenplantagen.
dito

Reben bei Merida

In Richtung Olvera

Kurz vor Olvera

    

22 September 2017

Caceres

Plaza Mayor mit Meyer

Wenn wir grosse Strecken zu fahren haben um schnell ans nächste Ziel zu kommen, suchen wir meistens die Autovia’s – autobahnähnliche Strassen – die aber keine Gebühren verlangen und einen Ort mit einem guten Campingplatz. Vom Douro-Tal oder wie es nun in Spanien heisst Duero-Tal bot sich Caceres an. Guter Campingplatz etwas ausserhalb der Stadt. Die Informationen aus unserem Reiseführer bestärkten unsere Wahl. Caceres hat eine gut erhaltene Altstadt und steht seit 1986 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Der Abstecher hat sich für uns unbedingt gelohnt.







Iberische Wurstspezialitäten - zwei waren nicht ganz unser Geschmack:

    

20 September 2017

Miranda do Douro

Die steilen Rebberge im Douro-Tal

Miranda do Douro ist der erste Ort in Portugal am noch kleinen Douro und liegt nur drei Kilometer westlich der Grenze zu Spanien. Nebst einer grossen alten Kirche, einer Ruine eines mittelalterlichen Sprengstofflagers, das versehentlich in die Luft ging und einem guten Campingplatz hat die Kleinstadt nicht viel zu bieten. Für uns ist es die letzte Station in Portugal, bevor es morgen zunächst nach Spanien und anschliessend weiter südwärts geht. Die Fahrt ab Peso da Régua über die Hügel nach Vila Real hat uns besonders gut gefallen. An den steilsten Hängen wachsen die Reben auf Terrassen. Von Stufe zu Stufe sind es manchmal mehrere Meter Unterschied. Der schmale Streifen gibt Platz für eine, manchmal zwei Reihen Reben.
Die Hügel zwischen Peso da Régua und Vila Real

Der Douro bei Miranda do Douro

    

19 September 2017

Peso da Régua im Douro Tal

Blick von der Hotelterasse

Die kühle Atlantikküste Spaniens liegt hinter uns. Hier im Douro-Tal ist es um einiges wärmer. Die Traubenernte steht kurz vor dem Ende. Auch hier hatte der warme Sommer dafür gesorgt, dass die Vegetation im Vorsprung gegenüber einem normalen Jahr liegt. Bereits anfangs September wurde mit der Trauben-Ernte begonnen. Da es im Tal des Douro keine Campingplätze gibt und wir die Stellplätze (ohne Dusche und WC) meiden, logierten wir für einmal in einem Hotel.
Mit dem Velo befuhren wir heute einen der schönsten Abschnitte von Peso da Régua nach Pinhâo und zurück. Peso da Régua gilt als wirtschaftliches Zentrum der Portweinindustrie, während bei Pinhâo die besten Portweintrauben gedeihen. Degustieren kann man in einem der zahlreichen Wein-Shops oder direkt in einer Quinta. Bezahlen muss man an beiden Orten. Während in den Weinshops nur Billigprodukte zum Degustieren angeboten werden, bekommt man in der Quinta - zwar etwas teurer - auch die guten Ports angeboten.
Velotour dem Douro entlang

Blick auf den Douro bei Pinhâo

Kleine und ...

... grössere Schiffe befahren den Douro

Eine Ernte-Crew ist bereit ...

... für den Lunch.

    

17 September 2017

Von Villamartin de la Abadia nach Vigo, Baiona

Die Bucht von Baiona von der Burg aus gesehen

Von Villamartin de la Abadia ging es über eine sehr hügelige Strecke (über 3000 Höhenmeter) bei Vigo an die Küste. Der Campingplatz liegt ein paar Kilometer weiter südlich in einer Bucht bei Baiona. Wohnmobile sieht man hier nur noch wenige, dafür werden die kleinen Bungalows vor allem an Wochenenden von Portugiesen belegt. Die Kleinstadt ist sehr lebhaft und wird von vielen lokalen Touristen besucht. Besonders eindrücklich ist die „Fressgasse“, eine enge Gasse parallel zur Hauptstrasse den Hafen entlang. Es reihen sich Bar an Bar und ein kleines Restaurant ans nächste. Von mittags bis abends herrscht Hochbetrieb. Kaum hört man eine andere Sprache als Spanisch oder Portugiesisch. Es verlieren sich auch einige Pilger in der Stadt, die von Portugal herkommend nach Santiago de Compostela unterwegs sind.
Morgen fahren wir weiter ins Douro Tal nach Portugal. Das Wetter hier an der Küste ist zwar schön, aber für uns zu kalt. In der Nacht um 10 Grad, erst gegen Mittag erreicht das Thermometer die 20 Grad Marke und nach fünf Uhr nachmittags wird es mit dem ständig wehenden Wind wieder recht kühl.
Die Fressmeile

dito

Die Chorizo mit Brandy flambiert (leider kann man die Flamme nicht sehen)

gegrillte Pimientos

Spiegelei mit Käse, Kartoffel und Chorizo

Ein Dessert durfte natürlich nicht fehlen

Der Strand beim Campingplatz mit Sicht auf Baiona.